Home Programm Künstler

Die Künstler

Portrait Else Torp Else Torp spezialisierte sich auf Darbietungen Alter und Neuer Musik, und deckt auch ein umfangreiches Repertoire an dänischen und deutschen Kunstliedern ab. Auf zahlreichen Festivals wirkte sie in einer halbszenischen Aufführung von Judith Weirs King Harald's Saga und Waltons Facade mit. Else Torp spielte große Bachsche Chorwerke ein, darunter die Johannes-Passion mit dem Scottish Chamber Orchestra, das Weihnachtsoratorium mit Copenhagen Philharmonic und die h-Moll-Messe mit Concerto Copenhagen. 2008 sang sie Arvo Pärts Miserere auf dem Sonning Prize festival for Pärt in Kopenhagen sowie Konzerte im Rahmen der BBC Proms und den Berliner Festspielen. Zusammen mit dem Theatre of Voices führte sie Stockhausens Stimmung im Rahmen des Festivals Sacrum Profanum in Schindlers Fabrik in Krakau auf. In einer Fernsehübertragung des Konzertes zu Pärts 70. Geburtstag im Jahre 2005 erklang dessen Werk Passio, dargeboten von Else Torp. Im selben Jahr führte sie Nørholms The Bell mit dem Gulbenkian Orchestra in Lissabon auf. Mit dem Kronos Quartett erfolgte die Uraufführung von Gavin Bryars The Stones of the Arch im Barbican Center und - anlässlich der Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag von Steve Reich - die Uraufführung von Liu Solas The Afterlife of Li Jiantong an der Königlichen Oper in Kopenhagen. In jüngster Zeit sang Else Torp mit der Lautten Compagney Berlin eine Rekonstruktion von Bachs Köthener Trauermusik und ein Portraitkonzert für den dänischen Komponisten Pelle Gudmundsen-Holmgreen mit der London Sinfonietta. Der amerikanische Komponist David Lang schreibt ein Stück für Else Torp, das zusammen mit dem Smith Quartet 2012 in Schottland uraufgeführt werden soll.

Else Torp hat mehr als 30 CD-Aufnahmen gemacht, von denen die jüngst vollendete Aufnahme der Schütz-Historien unter Paul Hillier und dem Ars Nova Copenhagen ihr besonderes Lob einbrachte. Ebenso hervorzuheben ist ihre solistische Leistung auf der CD The Little Match Girl Passion mit Musik von David Lang (Harmonia Mundi, USA), mit der sie und das Theatre of Voices einen Grammy erringen konnten. Auf Classico ist Telemanns dänische Kantate The Joy of the King of Denmarks erschienen, und das Label Dacapo-Records.dk veröffentlicht dieses Jahr die "Weyse Songs" von 2007 und "Tavole per Orfeo" mit Musik von Ib Nørholm.


Portrait Marcus Ullmann Der lyrische Tenor Marcus Ullmann wurde in Olbernhau in der Nähe von Dresden geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er im Dresdner Kreuzchor. Er studierte an der Musikhochschule Dresden, später in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau und in Karlsruhe.

Nach seinem Studium, das er in den Bereichen Lied, Konzert und Oper mit Auszeichnung abschloss, führten ihn schon bald Engagements an das Staatstheater Mainz und die Semperoper Dresden. Es folgten Gastspiele am Teatro la Fenice, dem Teatro dell`opera di Roma, am Teatro Comunale Firenze und der Los Angeles Opera. Zuletzt war er in Boston im Rahmen des Early Music Festivals als Nero in Monteverdis "L'incoronazione di Poppea"zu hören.

Konzerte führten ihn in alle wichtigen Musikzentren Europas, nach Nord- und Südamerika, sowie nach Japan, wo er unter anderem mit den Dirigenten Frieder Bernius, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Marcus Creed, Enoch zu Guttenberg, Kent Nagano, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling und Peter Schreier sang. Häufig ist er ebenfalls beim Dresdner Kreuzchor, dem Windsbacher Knabenchor und dem Thomanerchor Leipzig zu Gast.

Marcus Ullmann gab Liederabende bei vielen verschiedenen Kammermusikfestivals, so in Moritzburg und im finnischen Kuhmo, wie auch im Rahmen des West Cork Chamber Music Festivals, der Schubertiade Schwarzenberg und des Europäischen Musikfestes Stuttgart. Mit namhaften Pianisten musizierte er ebenfalls in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam, im Opernhaus Kairo und in der Musashino Shimin Bunka Kaikan Hall Tokyo. Eine besonders intensive Zusammenarbeit verbindet ihn derzeit vor allem mit Camillo Radicke, Alexander Schmalcz und Martin Stadtfeld.

Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehmitschnitte, sowie eine umfangreiche Discographie belegen seine Vielseitigkeit. In letzter Zeit erschienen Bachs "Johannes-Passion" mit dem Thomanerchor, solistisch besetzte Bachkantaten mit "Il Gardellino" und "Adelaide" auf Martin Stadtfelds CD "Der junge Beethoven". Demnächst ist Marcus Ullmann auf der "Wiegenlieder" CD vom CarusVerlag und einer Aufnahme von Brahms-Quartetten mit Helmut Deutsch am Klavier zu hören.


Portrait Patrik Sandin Patrik Sandin ist mittlerweile ein gefragter Sänger mit einem großen Konzertrepertoire. Er konzertiert regelmäßig mit den führenden Orchestern Schwedens, auch mit Barockensembles, in Kirchen und Konzertsälen Schwedens und im Ausland.

Als Solist war er bereits mit sämtlichen bekannten Kirchenmusikwerken und in über 50 Kantaten Johann Sebastian Bachs zu hören. Mit seinem romantischen Repertoire gastierte er im Ausland, unter anderem in China, wo er mit dem Pianisten Rolf Lindblom konzertierte.

Patrik Sandin kann zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen vorweisen und ist künstlerischer Leiter der Kammermusikgesellschaft Ictus in Stockholm. Zeitweise war er auch Mitglied im Schwedischen Rundfunkchor.

Patrik Sandin erhielt seine Ausbildung an der königlichen Musikhochschule Stockholm, wo er mittlerweile als Lehrer arbeitet.


Portrait Rolf Lindblom Über die Jahre wechselte Rolf Lindblom zwischen verschiedenen musikalischen Genres. Von der Begleitung vieler führender schwedischer Solisten, beispielsweise Erik Saedén, Margareta Hallin, Zarah Leander, Birgit Nilsson und Gisela May, über eigene Solkonzerte bis zum Spiel in seinem eigenen Jazztrio reicht sein Betätigungsfeld.

Als Komponist hat er bei schwedischen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mitgearbeitet. In über 30 CD- und LP-Produktionen wirkte er als Begleiter und Solist mit.

2005 erschien die CD "Wasserkastanien" mit eigenen Kompositionen für Jazztrio (KMH-Verlag). 2006 machte er als erster schwedischer Pianist eine CD-Aufnahme mit Bachs Inventionen und Sinfonien. (Ictus Music Prod).

Rolf Lindblom ist Professor an der königlichen Musikhochschule Stockholm, wo er unter anderem klassische Klavierimprovisationen lehrt, eine alte, wieder in Erinnerung gerufene Tradition. Oft wird er auch als Lehrer zu Kursen eingeladen. Er unterrichtet regelmäßig am China Konservatorium in Beijing und am Shanghai Konservatorium.


Portrait Florian Ahlborn Florian Ahlborn absolvierte seine Ausbildung zum Diplom-Sprecher und Diplom-Sprecherzieher an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Annikke Fuchs-Tennigkeit. Daneben konnte er in zahlreichen Meisterkursen der Landesakademie Ochsenhausen seine künstlerischen Fähigkeiten in den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel weiter ausbilden und nahm 2005 einen Auslandsaufenthalt an der Circle in the Square Theatre School in New York, USA wahr.

Als Sprecherzieher war und ist Florian Ahlborn u.a. für die Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, die Dance & Arts Academy for the performing Arts Mainz und die Fremdsprachenschule im Kolping-Bildungszentrum Heilbronn tätig.

Als Sprecher war er bereits mit unterschiedlichsten Rezitationsprogrammen zu Dichtern wie Thomas Bernhard, Ernst Jandl und Eduard Mörike, als "Don Cesar" in der Inszenierung des Dramas "Die Braut von Messina" von Friedrich Schiller im Forum Theater sowie im Balladenprogramm "Schiller spricht" im Alten Schauspielhaus zu erleben. Außerdem hat sich Florian Ahlborn zu einem gefragten Interpreten für musikalisch-literarische Bühnenprogramme entwickelt, die ihn unter anderem bereits nach Brüssel, Berlin und München führten.

Zeugnisse seiner vielfältigen Studiotätigkeit sind darüber hinaus die Hörspiele "Die Maschine" und "Carneval in Paris" sowie die Buchpublikation "Die Quellen sprechen lassen".


Portrait Kristian Olesen Kristian Olesen Kristian Olesen ist seit 1985 Domorganist an der Kathedrale von Roskilde in Dänemark. Er hat sich auch als Continuospieler, sowohl an der Orgel wie am Cembalo, einen Namen gemacht. In dieses Funktion hat er CD-Einspielungen für die «Deutsche Grammophon» mit dem «Gabrieli Consort and Players» vorgenommen. Kristian Olesen ist auch ein gefragter Juror bei internationalen Orgelwettbewerben.


Portrait Staatsorchester Braunschweig Das Staatsorchester Braunschweig gehört zu den ältesten Kulturorchestern der Welt. Hervorgegangen ist es aus der 1587 gegründeten Hofkapelle des Herzogs Julius zu Braunschweig / Wolfenbüttel. Die Entwicklung zu einem modernen Opern- und Sinfonieorchester lässt sich anhand seines historischen Werdeganges nachvollziehen, der verbunden ist mit Namen wie Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Karl Heinrich Graun, Louis Spohr, Felix Mendelssohn Bartholdy, Hector Berlioz, Franz Liszt oder Richard Strauss, die als Kapellmeister oder Dirigenten eigener Werke in Braunschweig wirkten.

Aus der Herzoglichen Hofkapelle wurde 1918 das Orchester des Braunschweigischen Landestheaters und nach dem 2. Weltkrieg das Staatsorchester Braunschweig.

1998 wurde Jonas Alber mit 29 Jahren jüngster Generalmusikdirektor des Staatstheaters und Chefdirigent des Orchesters. Er setzte die CD-Produktionen mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Jean Sibelius, Richard Strauss, César Franck und Gustav Mahler fort. Alexander Joel führt die CD-Reihe unter anderem mit Gustav Mahler weiter.


Portrait St.–Andreas–Kantorei Hildesheim Die St.–Andreas–Kantorei Hildesheim wurde 1955 von Kantor Reinhold Brunnert gegründet. Der heute etwa 70 Personen umfassende Chor widmet sich der A–cappella–Literatur aller Stilepochen in Gottesdienst und Konzert sowie den großen oratorischen Werken des 18. und 19. Jahrhunderts.

Seit 1989 leitet Kantor und Organist Bernhard Römer die St.–Andreas–Kantorei und hat seither zahlreiche Werke von Bach, Mendelssohn, Brahms, Bruckner u.a. aufgeführt. Herausragend war dabei die Aufführung des "War Requiem" von Benjamin Britten anlässlich des 50. Jahrestages der Zerstörung der Stadt Hildesheim am 22.3.1995.

Chorreisen führten die St.-Andreas-Kantorei wiederholt nach Österreich, Frankreich und nach St. Petersburg in Russland. Die letzte Konzertreise führte den Chor mit mehreren Aufführungen der "Matthäus-Passion" von Bach nach Frankreich.

Für den NDR entstanden mehrere Rundfunkaufnahmen, eine Schallplattenaufnahme mit weihnachtlicher Musik zeugt von der musikalischen Leistungsfähigkeit des Chores.


Portrait Bernhard Römer Bernhard Römer wurde 1963 in Worms geboren und erhielt dort seinen ersten Klavier– und Orgelunterricht. Bereits mit 13 Jahren übernahm er nebenamtlich die Chorleiter– und Organistenstelle an der Lukaskirche in Worms.

Das Studium führte ihn 1982 an die Würzburger Hochschule für Musik zu Günther Kaunzinger und Gerhard Weinberger (Orgel). Intensive Cembalo-Studien unter Elza van der Ven (Würzburg) und Siebe Henstra (Utrecht) schlossen sich an. Ebenso formten Helmuth Rilling (Dirigieren), Jon Laukvik, Marie Claire Alain und Ludger Lohmann (Orgel) seinen musikalischen Werdegang.

1986 übernahm er hauptamtlich das Kantoren- und Organistenamt an der Christuskirche Aschaffenburg und folgte 1989 dem Ruf als Kantor und Organist an die St.-Andreas-Kirche Hildesheim. 1996 übernahm Bernhard Römer zudem die Geschäftsführung des Kulturrings Hildesheim.

Seine umfangreiche Künstlertätigkeit als Organist, Cembalist und Kammermusiker umfasst Konzerte mit den von ihm geleiteten Chören und Ensembles sowie Orgelkonzerte in fast allen europäischen Ländern, in den USA und zuletzt als europäischer Vertreter im Inter-nationalen Orgelfestival in Japan, die mittlerweile in zahlreichen Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen dokumentiert sind.

1995 spielte er das komplette Orgelwerk von J.S. Bach in zyklischen Aufführungen.